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Auch die bloße Anwesenheit am Tatort kann zur Strafbarkeit wegen Beihilfe führen, wenn hierdurch der Täter in seinem Vorhaben bestärkt wird.
BGH, Urteil vom 19.12.2018
Wann ist ein Rücktritt unfreiwillig? Im vorliegenden Fall hatte der Täter das Opfer in einem Streit vom Balkon geworfen.
BGH, Urteil vom 18.12.2018
Auch das bloße Festhalten des Opfers kann Gewalt sein.
BGH, Urteil vom 12.12.2018
Wann überschreiten lebensgefährdende Handlungen die Grenze der Fahrlässigkeit? Im vorliegenden Fall nahm der Bundesgerichtshof zur Abgrenzung eines bedingten Tötungsvorsatzes von der bloßen Fahrlässigkeit Stellung.
BGH, Urteil vom 12.12.2018
Die aktuelle Verwirklichung eines Verbrechens schließt die Bedrohung mit diesem aus.
BGH, Urteil vom 04.12.2018
Wann liegen niedrige Beweggründe vor? Die Tötung eines anderen Menschens aus Wut, Zorn, Ärger, Hass oder Rachsucht kann dann einen Mord aus niedrigen Beweggründen darstellen, wenn die Gefühle Ausdruck einer niedrigen Gesinnung des Täters sind.
BGH, Urteil vom 28.11.2018
Mit vorliegendem Urteil nimmt der BGH zu der Frage Stellung, wann der Versuch einer Straftat fehlgeschlagen und damit kein Rücktritt mehr möglich ist.
BGH, Urteil vom 28.11.2018
Die bloße Anwesenheit am Tatort kann unter bestimmten Voraussetzungen psychische Beihilfe sein! Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass die bloße Anwesenheit am Tatort zur Annahme einer psychischen Beihilfe ausreichen kann, wenn der Tatentschluss des Täters dadurch bestärkt und ihm ein gesteigertes Sicherheitsgefühl verschafft wird.
BGH, Urteil vom 07.11.2018
Wann ist die Schuld eines Täters ausgeschlossen oder erheblich vermindert? In diesem Urteil nahm der Bundesgerichtshof zu der Frage Stellung, wie die Prüfung, ob die Schuldfähigkeit des Angeklagten zur Tatzeit aus einem der in § 20 StGB bezeichneten Gründe ausgeschlossen oder gemäß § 21 StGB erheblich vermindert war, zu erfolgen ist.
BGH, Urteil vom 24.10.2018
Kann das Verschicken unberechtigter Rechnungen und Mahnungen Betrug sein, wenn die Empfänger von der Unrichtigkeit der Schreiben wissen? Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) hat gegen die Betreiber einer Telefonsexagentur ein Betrugsverfahren vor dem Landgericht Fulda eröffnet.
OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 09.10.2018