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Wann nutzt der Täter die Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers bewusst aus? Das Mordmerkmal der Heimtücke setzt voraus, dass der Täter die Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers bewusst ausnutzt.
BGH, Urteil vom 22.05.2019
Wann hat jemand vorsätzlich zu einer Straftat Beihilfe geleistet? Der Bundesgerichtshof hat sich mit der Frage beschäftigt, wann jemand vorsätzlich zu einer rechtswidrig begangenen Straftat Hilfe geleistet hat.
BGH, Urteil vom 09.05.2019
Bedrohung tritt hinter dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zurück.
BGH, Urteil vom 08.05.2019
Bei Tötungen des Intimpartners nach der Trennung, kann es darauf ankommen, vom wem diese ausging.
BGH, Urteil vom 07.05.2019
Eine Bestrafung wegen Raubes erfordert unter anderem, dass der Täter eine Sache in der Absicht wegnimmt, sich diese oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen.
BGH, Urteil vom 26.04.2019
Wann liegt bedingter Vorsatz und wann lediglich bewusste Fahrlässigkeit vor? Der bewusst fahrlässig Handelnde erkennt zwar, dass sein Handeln zum Tod eines Menschen führen könnte, ist damit aber nicht einverstanden und vertraut darauf, dass sein Handeln gut ausgehen wird.
BGH, Urteil vom 25.04.2019
Die Abgrenzung zur (bewussten) Fahrlässigkeit bedarf einer umfassenden Prüfung des Einzelfalls.
BGH, Urteil vom 24.04.2019
In Deutschland festgenommene ausländische Täter einer im Ausland begangenen Straftat können einer gerechten Strafe nicht entgehen, nur weil die Bundesrepublik sie nicht ausliefern kann.
BGH, Urteil vom 23.04.2019
Im Zweifel für den Angeklagten.
BGH, Urteil vom 23.04.2019
Ein latentes Angstgefühl des Opfers lässt seine Arglosigkeit nicht entfallen.
BGH, Urteil vom 17.04.2019